Gottlob Haag und Wilhelm Staudacher

Den beiden langjährigen Weggefährten ist es maßgeblich zu verdanken, dass die Mundart in den 60 er Jahren des 20. Jahrhunderts den Durchbruch geschafft hat. Sie haben den Dialekt zu ihrer Zeit nicht nur populär gemacht, sondern ihn auch aus der krachledernen Umklammerung eines mitleidig belächelten, derb tümelnden Bauerntheaters heraus geführt. Und sie haben damit deutlich gemacht: besser und direkter als in der Mundart, mit der man aufgewachsen ist, kann man die Dinge gar nicht bei ihrem wahren Namen nennen. Sowohl der fränkische, als auch der hohenlohische Dialekt bietet Ausdrucksmöglichkeiten, von denen man im Hochdeutschen nur träumen kann.

Völlig zurecht haben Gottlob Haag und Wilhelm Staudacher deshalb für ihr Schaffen zahlreiche Preise und Auszeichnungen bekommen.