Arnim Emrich  

 

                           

 

            Der Fremde

 

      Auf der Suche nach Heimat

 

Der jüngste Sohn einer Bauernfamilie aus Obereidisch in Siebenbürgen hat sein Leben bereits geplant. Doch alles wird anders, als das weit entfernte Deutschland den zweiten Weltkrieg beginnt. Thomas, der Ich-Erzähler des Buchs und Großvater des Autors, erlebt als knapp Zehnjähriger wie der beginnende Weltkrieg Schritt für Schritt die bäuerliche Idylle in Obereidisch zerstört. Die Brüder ziehen in den Krieg. Sein jüdischer Freund verschwindet.

 

Als der Krieg immer näher kommt,zieht das ganze Dorf geschlossen in Richtung Westen, um den heranziehenden Russen zu entkommen. Sie lassen alles zurück, was sie über Generationen aufgebaut haben. Die Flucht führt Thomas  nach  Reichmannsdorf und weiter bis nach Hemhofen in Franken - hier hofft er auf einen neuen Start. Doch das ist alles andere als einfach.

 

 

 

Arnim Emrich, geboren 1982 in Oberkirch, hat nach seinem Ökonomiestudium in einer Unternehmensberatung gearbeitet, bevor er Referatsleiter im Finanzministerium von Baden-Württemberg wurde.

 

„Der Fremde“ ist sein erster Roman, der die wahre Geschichte seines siebenbürger-sächsischen Großvaters erzählt. Er begann mit den Arbeiten an dem Roman, nachdem er ein Jahr im Heimatland des Großvaters gewohnt und Sprache und Kultur kennengelernt hatte. Arnim Emrich lebt mit seiner Frau in Stuttgart.